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F-Secure Freedome: Den Spionageblocker gibt´s nun auch für Windows

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Wer sich nicht von Geheimdiensten, Kriminellen, Werbetreibenden oder sonst jemandem online ausspionieren lassen möchte, kann sich mit der Software F-Secure Freedome vor den digitalen Voyeuren schützen. Was bislang nur Smartphones und Tablets vorenthalten war, hält nun auch Einzug in Notebooks und PCs.

Wer sein Surfverhalten am PC oder Notebook nicht tracken, also aufzeichnen, lassen möchte, beziehungsweise einen öffentlichen Hotspot ohne Sorgen nutzen will, soll sich mit F-Secure Freedome “unsichtbar” machen, auch vor Hackern oder sonstigen Schnüfflern. Um jedoch auf Vorteile des Trackings, wie etwa bei der Verwendung von Suchmaschinen, nicht verzichten zu müssen, bietet F-Secure hier die “Private Suche” innerhalb der Tools, bei denen Suchanfragen anonym eingereicht werden.

Die gewaltige Dominanz der direkten oder indirekten Spionage drückt das finnische Unternehmen F-Secure mit Zahlen einer selbst durchgeführten Studie aus. Demnach seien unter den 100 am häufigsten aufgerufenen URLs in der Welt nur 15 Prozent solche, auf die Benutzer auch direkt zugreifen. Die restlichen 85 Prozent sind demnach “Websites von Drittanbietern, die hinter den Kulissen der Browsersitzung aufgerufen werden, wenn Benutzer bestimmte Websites besuchen. Mehr als die Hälfte dieser Websites von Drittanbietern sind reine TrackingWebsites, die ein Profil des Benutzers und seiner Surfgewohnheiten aufbauen.Tracking-Websites werden von Millionen von Websites auf der ganzen Welt verwendet, um Werbung zielgerichteter verbreiten zu können.”

Man selbst hat also keine Kontrolle mehr darüber, wie persönliche Informationen gesammelt und genutzt werden. Diese Meinung teilten im Rahmen einer Umfrage des Pew Research Centers auch 91 Prozent der befragten Erwachsenen.

Mit der neuen Version für Windows hat F-Secure im Übrigen auch die Android-App verbessert und ein Cloud-basiertes Reputation Scanning eingeführt. Damit soll die Installation von Malware blockiert werden, wenn deren Intention das Entwenden von persönlichen Informationen, Schädigen von persönlichen Inhalten oder das Verwenden des Gerätes für illegale Zwecke ist. Die Downloads werden dazu “mit einer ständig aktualisierten Datenbank, die Anwendungen aus der ganzen Welt enthält”, verglichen, so Samu Konttinen, Executive Vice President, Consumer Security bei F-Secure.

Ein 1-Jahresabonnement von Freedome kostet rund 40 Euro für ein Gerät, 50 Euro für drei Geräte und 60 Euro für fünf Geräte. Darüber hinaus wirkt das Abonnement des Windows-Dienstes laut F-Secure auch für Mobilgeräte. Auf die “freundlichen”, personalisierten Werbeanzeigen im Browser darf man dann hoffentlich verzichten.

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